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PRESSEMITTEILUNG 01.03.2010

Reiches Informationsangebot am 2. Stadtgespräch zum Stadtentwicklungskonzept

„Ämter-, fraktions- und generationsübergreifend“ nannte Bürgermeister Horst Burghardt am 2. Stadtgespräch die erfolgreiche Zusammenarbeit zum Stadtentwicklungskonzept. Bürger und Politiker, Vertreter von Friedrichsdorfer Unternehmen, Vereinen und der Stadtverwaltung hatten seit 2004 zusammengearbeitet, um das umfangreiche Konzept aufzustellen. „Abnehmende Finanzierungsmöglichkeiten, demografische Änderungen und der zunehmende Wettbewerb zwischen den Kommunen sind Fakten, die auch uns betreffen“, erklärte der Bürgermeister. „Neben den ökonomischen Standortfaktoren gewinnen immer mehr Werte wie Bildung, Umweltqualität, kulturelle Attraktivität und das Engagement der Bürgerschaft an Bedeutung. Das Stadtentwicklungskonzept hilft uns dabei, alle Faktoren möglichst effizient zu kombinieren.“

Zu der Veranstaltung im Forum Friedrichsdorf kamen viele Bürger, um sich an den Info-Stationen über die Details des Konzepts zu informieren. An der Stick-Station nutzen über 30 Besucher die Möglichkeit, einen mit dem Konzept bestückten USB-Stick zu kaufen oder ihren mitgebrachten bespielen zu lassen. Nach dem Vortrag von Claudia Becker vom begleitenden Planungsbüro, standen die Mitglieder der Steuerungsgruppe, Mitarbeiter der Verwaltung und des Planungsbüros für Fragen zur Verfügung. Besonders die zukünftige Gestaltung des Bahnhofs, aber auch die Planung des Radewegenetzes waren von großem Interesse. Mit dem Stadtentwicklungskonzept „Stadt 25+ Friedrichsdorf“, wird das Leitbild „Friedrichsdorf – Bürgersinn und Toleranz“ konkretisiert. Es wird deutlich, wie die Stadtstruktur weiterentwickelt werden soll. Die Handlungskonzepte an verschiedenen Schautafeln verdeutlichten, wie Friedrichsdorf in Zukunft, nicht nur städtebaulich, gestaltet werden soll.

Wie die etwa 100 interessierten Friedrichsdorfer an den Bausteinen des Stadtentwicklungskonzepts erkennen konnten, gibt es eine Vielfalt von Themen, die bereits umgesetzt wurden: Ein Wohnbauflächen- und ein Einzelhandelskonzept sind bereits vorhanden. Es gibt ein Konzept zum Thema „Senioren in Friedrichsdorf“ und ein kommunales Energiekonzept. Andere Bereiche werden zurzeit bearbeitet. So wird beispielsweise an der kommunalen Sportentwicklungsplanung gearbeitet. In Zukunft sind außerdem unter anderem Projekte zur Innenstadtentwicklung, wie auf dem Milupa-Gelände, oder Wohnbauprojekte wie an der Plantation vorgesehen. Auch dazu gehören Projekte zur Förderung der Nahversorgung in den Ortsteilen und zur Verzahnung des Radwegenetzes mit den Nachbargemeinden.

„Das Stadtentwicklungskonzept „Stadt 25+ Friedrichsdorf“ hat uns einen wichtigen Schritt weiter in Richtung einer nachhaltigen, kreativen und ausgewogenen Stadtentwicklung geführt“, betont Erster Stadtrat Norbert Fischer. „Die Schnittstelle zwischen Bürgern, Politik, Stadtverwaltung, lokaler Wirtschaft und Fachplanern ist transparent. Diese Transparenz schafft die Akzeptanz, die wir brauchen, damit unsere Leitbild zur Wirklichkeit werden kann.“

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